<Pressemitteilung>
und Briefbeleg der SPD
<Gütersloh>, Mekka für Vermummte
<Öffentliche Gebäude>: Rathäuser
- und deren Sitzungen, Polizeistationen,
Gerichte, Schulen, Firmen,
haben <Vermummte> mit Kapuze und Gesichtsmaske versehen, zu ertragen.
Geht es den um die <Demonstration>
wegen der Kritik an Pelztierfarmen.
So kann jeder vermummt- und
maskierte in <Häuser> eindringen, deren <Beamte>, Bedienstete- Angestellte-
u.s.w. mit Flugblätter bewerfen und
anschreien.
Die Vorsitzende
der Ratsfraktion der <SPD>
in <Gütersloh> Frau Tiedtke –Strandt, Lehrerin ),
in einem Zeitungsbericht der <Neue
Westfälischen> Gütersloh vom 16./17.
Dezember 2006 und einem Brief an das <Auktionshaus Jentsch>;
Die Kritik an Pelztierfarmen und an dem <Handel>
mit Pelzen ist durchaus legitim und Teil unserer allgemeinen
gesellschaftspolitischen Diskussion. Wenn junge Menschen zu diesem Thema <Aktionen>
durchführen, ist dies also Bestandteil des Rechtes auf eine freie politische
und gesellschaftliche Meinungsäußerung, das für uns alle gilt.
Na also, denn nach Gütersloh.
Fraktionsgeschäftsstelle, Hohenzollernstraße 15, 33330
Gütersloh Telefon 05241-24155, Telefax 05241-7433666 http://www.spd-guetersloh.de/ mailto:SPD.Ratsfraktion.Guetersloh@t-online.de
Fraktion im Rat der Stadt Gütersloh

Herrn
Detlef
Jentsch
Auktionshaus
Gütersloh
Per Mail
Cc: Presse
Gütersloh 15.
12. 2006
Antwort
auf Ihren offenen Brief zu der Demonstrationsaktion gegen das Auktionshaus am
02.12.2006 vom 14.12.2006
Eine in
der Form kritisierbare Aktion darf
nicht zu einer pauschalen Abwertung von Demonstranten als “kriminelle
Vereinigung“ führen
Sehr
geehrter Herr Jentsch.
Mit großer
Aufmerksamkeit habe ich Ihren offenen Brief zu der Demonstrationsaktion, die am
2. Dezember gegen das Auktionshaus von Jugendlichen des Netzwerks Gütersloh /
Antifa und anderen Gruppen durchgeführt wurde, gelesen.
Aus Sicht
der SPD- Ratsfraktion halte ich die von Ihnen vorgenommenen Bewertungen der
Aktion wie der jugendlichen Demonstranten für überzogen und teilweise
deplaziert.
Es ist
sicherlich nachvollziehbar, dass die Form dieser Aktion vom 2. Dezember
kritisierbar ist. Eine in der Form kritisierbare Aktion darf aber nicht zu
einer pauschalen Abwertung von Demonstranten als „kriminelle Vereinigung“
führen.
Die Kritik
an Pelztierfarmen und an dem Handel mit Pelzen ist durchaus legitim und Teil
unserer allgemeinen gesellschaftspolitischen Diskussion. Wenn junge Menschen zu
diesem Thema Aktionen durchführen, ist dies also Bestandteil des Rechtes auf
eine freie politische und gesellschaftliche Meinungsäußerung, das für uns alle
gilt.
Eine
pauschale Diffamierung von Protestierenden als „Kriminelle“ und „kriminelle
Vereinigung“ ist überzogen und unangebracht. Die jungen Menschen haben für
ihren Protest eine unter Umständen kritisierbare Form gewählt, aber dies darf
nicht dazu führen, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung und politisches
Engagement durch pauschale Abwertungen als „Kriminelle“ eingeschränkt und
bestimmte Formen politischen Engagements ausgegrenzt werden.
Mit
freundlichen Grüßen
gez. Ingrid Tiedtke-Strandt
(Fraktionsvorsitzende)